Die Technik meines Aquarium´s 

Das Licht

Als Beleuchtung nutze ich seit Anfang November 2008 die ATI Sunpower Komplettleuchte mit T5. Hierbei handelt es sich um die 6x 54Watt Version. Vorher hatte ich 2 Leuchtbalken mit 4x39Watt und einen Leuchtbalken mit 2x54Watt von Breßlein verwendet.

Bei meiner neuen ATI Sunpower 6x54Watt befindet sich in dem Aluminiumgehäuse eine aktive regelbare Kühlung, die genau wie in den Powermodulen für eine Kühlung der Leistungselektronik (Elektronischen Vorschaltgeräte) und der sechs T5-Röhren sorgt. Hierdurch wird die Elektronik geschont und gleichzeitig werden die T5-Röhren im optimalen Temperaturbereich gehalten, was zu einer zusätzlichen Lichtleistungssteigerung von ca. 15% führt. Die Lüftung ist am Netzteil unterschiedlich stark einstellbar. Aber auch bei der Wahl der Reflektoren hat sich die Firma ATI für das hochwertigste Reflektormaterial entschieden welches derzeit am Markt verfügbar ist, hierbei handelt es sich um ein Reflektormaterial welches mit einer 98% -igen Licht-Gesamt-Reflexion die sonst nur im High-Tech- Bereich (wie TFT-, LCD- und LED-Displays in Handys, Notebooks, Monitoren und Fernsehern) Anwendung findet. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Hochglanz-Aluminiumreflektoren lässt sich so eine nachmessbare Steigerung des Leuchtenwirkungsgrades von über 10% erzielen, was einen weiteren Schritt in der Effizienzsteigerung der T5-Technik bedeutet.

 Damit diese hochwertigen Reflektoren aber erst gar nicht mit Wasser in Berührung kommen und man sich nicht über das mögliche Verspritzen und die Reinigung der einzelnen Reflektoren Gedanken machen muss, wurde die neue Sunpower mit einem seitlich einschiebbaren Spritzwasserschutz aus Plexiglas versehen. Zum Reinigen muss ich die Lampe jetzt nicht mehr abnehmen,sondern ich kann mit wenigen Handgriffen die Plexiglasscheibe einfach heraus schieben.so lassen sich die lichttechnischen Vorteile der High-Tech-Reflektoren mit einem wartungsarmen, sicheren und langen Betrieb vereinen. Der dicht schließende Spritzwasserschutz verhindert zuverlässig das Verspritzen von Röhren, Reflektoren und Fassungen, was bei offenen Konstruktionen nur eine Frage der Zeit ist.

 Hinzu kommt noch die enorme Arbeitserleichterung bei Verspritzungen, da sich die Plexiglasscheibe schon fast mit einem Wisch durch ein feuchtes Mikrofasertuch reinigen lässt. Bei offenen Konstruktionen müssen alle Reflektoren einzeln abgenommen und einzeln gereinigt werden, was wesentlich arbeits- und zeitintensiver ist. Durch den so erreichten Spritzwasserschutz lässt sich die Sunpower auch bedenkenlos wesentlich näher über der Wasseroberfläche platzieren, dies führt nochmals zu einer Steigerung der Beleuchtungsstärke im Aquarium verbunden mit einer besseren Energieausnutzung und höheren Beleuchtungswirkungsgrad.

Meine Beleuchtung betreibe ich Aquarienbedingt etwa 13 cm über der Wasseroberfläche, wobei man durchaus viel näher heran gehen könnte.



Da die Lampenwärme durch die aktive Belüftung seitlich an der Sunpower entweicht und nicht direkt auf die Wasseroberfläche trifft findet ein geringerer Wärmeeintrag in das Aquarium statt, dies ist besonders in den warmen Sommermonaten (+30°) sehr vorteilhaft. Gleichzeitig sollte man aber auch auf die Möglichkeit der Abwärmeabfuhr achten und die Sunpower nicht komplett rechts und links im Aquarium verbauen. Nur so ist diese gedachte Wärmeabfuhr möglich. 

Die Stromzufuhr wurde hier bewusst nach oben verlegt damit ein lückenloses aneinander Reihen der einzelnen Sunpower-Leuchten ohne störende Kabel in den Zwischenräumen möglich ist.

Die 6 Vorteile im Überblick:

1. Sicherheit durch einschiebbaren Spritzwasserschutz für die gesamte Leuchte

2. geringer Wartungsaufwand nie mehr müssen verkrustete Röhren und Reflektoren gereinigt werden

3. tolle Verarbeitung und Preis Leistungsverhältnis 

4. aktive Kühlung = Steigerung der Lichtleistung um + 15 %

5. High-Tech-Reflektoren =Steigerung der Lichtleistung +10 %

6. Betrieb nahe der Oberfläche möglich =Steigerung der Lichtleistung um + 15%

Als Leuchtmittel verwende ich 5xATI Aquablue Spezial,1xATI Blue Plus.Vor einem Monat habe ich mal zwei Wochen lang eine Aquablue Spezial durch eine ATI Pro Color ersetzt, da mich dieses neue und doch etwas andere Farbspektrum interessiert hat. Ich finde, es sieht nicht schlecht aus, allerdings kann ich es erst ab einer Anzahl von 8 Röhren empfehlen, da meiner Meinung nach sonst zu viel Leuchtkraft verloren geht.

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Meine neue ATI Sunpower T5 Beleuchtung von oben.                               Unten rechts,das Meerwasserähnlichste Spektrum einer T5 Röhre.                                 

                                          

Links das Lichtspektrum der Aquablue Spezial und rechts,das der Blue Plus. Vergleicht das Spektrum mit der Grafik oben selbst.Es kommt dem Sonnenlicht in 10 Meter Wassertiefe im Meer am nächsten.

Die Umwälzung

Als Förderpumpe hatte seit etwa Januar 2008 meine Eheim 1060 ausgedient. Sie musste einer neuen Eheim Compact+2000 weichen.

Entscheidend für den Wechsel war der geringere Stromverbrauch von 15Watt. Dies macht sich natürlich im Dauerbetrieb bei 24 Stunden am Tag deutlich bemerkbar. Außer dass der Pumpenstutzen bei der "neuen" nicht mehr  herausgeschraubt werden kann, konnte ich bis jetzt nichts negatives an der Compact+2000 feststellen.


Die Strömungspumpen in meinem Riffaquarium

Am Anfang betrieb ich mein Becken mit einer JBL Proflow maxi 750l/h.

und einer Resun SP3800 Powerhead,die eine Förderleistung von 2000l/h hatte.

Die Resun musste aufgrund des hohen Stromverbrauchs von 25Watt schnell einer stärkeren, jedoch stromtechnisch gesehen günstigeren Marea 3200l/h weichen.                    

So lief dann das Aquarium etwa 1,5 Jahre bevor ich mich dazu entschlossen habe eine weitere Strömungspumpe einzusetzen.

Es wurde eine Koralia3 mit 3200l/h bei nur 5,5Watt. Noch hervorzuheben ist bei dieser Pumpe der Magnethalter, der dieses Teil super am Aquarium hält. Leider erwischte ich ein Exemplar der ersten Bauserie. Nach 8 Monaten Betrieb hatte ich durch diese Pumpe plötzlich Strom im Becken (ist nicht so prickelnd, wenn man reinfasst und gleichzeitig an Metall kommt!). Der Umtausch lief aber problemlos. Dem neuen Modell sieht man deutliche Veränderungen an. Sie ist schlanker geworden und hat ein  Schutzgitter vornedran. Der Magnetpumpenradmechanismus ist auch geändert worden.

Am 15.11.2008 blieb nun auch meine ausgetauschte Pumpe der "neuen" Generation einfach stehen. Der Motor arbeitete einfach nicht mehr. Auch diese Pumpe wurde anstandslos, gegen eine neue ausgetauscht. Der Service von Koralia ist also echt super, dennoch werde ich mir als nächste Pumpe etwas anders zulegen, da ich jetzt gerne auf regelbare Strömungspumpen setzen möchte.

                                    

Ein guter Freund, Michael Sauer, der mich zur Meerwasseraquaristik gebracht hat, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Tunze Stream mit Contoller und Wellensimulation.  

Angesteckt vom Wellenfieber musste ich auch sowas haben! Nach einigen Beobachtungen auf ebay stellte ich fest, dass die Preise selbst für gebrauchte Geräte einfach zu teuer waren. Nach einigen Tagen wilder google´rei fand ich dann den WAVE MAKER 15000 von RESUN. 

Nach ein paar weiteren Stunden im Internet und etlichen Testberichten(vor allem auf außländischen Seiten, da bei uns diese Pumpe noch nicht erhältlich war) entschied ich mich sie zu bestellen. Nach 6 Wochen des Wartens bekam ich dann von aquaristik.net gesagt, dass die Lieferung aus China stockt. Nach weiteren 2 Wochen traf sie dann dennoch endlich ein.

Ihr musste nun meine Marea 3200 weichen, mit der ich bis dahin echt super zufrieden war.

Bei mir läuft dieser Wellensimulator jetzt seit Anfang Juli 2007. Ich kann nur sagen, für mein Becken ist es die genialste Erfindung überhaupt.

Der Resun Wave Maker 15000 steuert über einen Contoller abwechselnd in 3 Stufen von 3-20 Sekunden einstellbar die unterschiedlichen Stärken. Die erste Stufe hat 2000l/h und wechselt dann auf 8000l/h bis hin zur höchsten Stufe von 15000l/h und das bei dann gerade mal 30Watt.

                                

In manchen Foren fand ich zu Fragen, ob diese Pumpe was taugt, Antworten wie "Resun würde ich nichtmal mit Handschuhen anfassen"  

Solche Antworten finde ich einfach nur primitiv. Es fährt ja auch nicht jeder einen Porsche!!! ...oder ist sonst alles andere Schrott???

Natürlich ist es keine Tunze, aber für diesen Preis bekommt man nirgendwo mehr "Wellen" für sein Geld.

Zwar hat ein Mitglied unseres Aquaristikvereins die gleiche Pumpe an seinen Händler zurückgeschickt, da sie ihm zu laut gewesen ist (in der höchsten Stufe zieht die Pumpe wirklich schon viel Wasser an, hierbei nimmt auch das Pumpengeräusch zu). Jedoch finde ich das nicht besonders störend. Ein Zimmerspringbrunnen ist mit Sicherheit deutlich lauter.

Am 15.04.2010 wird meine Resun Ära nach knapp 3 erfolgreichen Jahren und einer defekten Steuereinheit des Resun Wavemakers ( der aber unkompliziert durch den Hersteller ersetzt wurde) enden.

Der Umstieg auf Tunze erfolgte, weil ich ein halbes Jahr vorher schon eine gebrauchte Stream 6060 mit 6000 Litern im Aquarium mitlaufen hatte. Diese war zwar nicht regelbar, hatte aber ein tolles Strömungsbild.

Nach zwei weiteren Monaten kam eine gebrauchte 6100 mit Singlecontroller

mit dazu.          

Nun wurde aber nochmals umgerüstet auf den USB Multicontroller und vier regelbare Tunze Turbelle Stream 12000l/h und eine Tunze Wavebox.Über die Einrichtung der neuen Strömung werde ich noch ausfühlich berichten. 

        

Der Abschäumer

Bei dem Abschäumer, der bei meinem Becken dabeigewesen ist, handelte es sich um einen der Marke Deltec. Er war ziemlich groß und unhandlich in der Bedienung. Nach nicht mal 6 Wochen gab er aber den Geist auf. Beim Zerlegen stellte ich fest, dass die Nadelradpumpe von Eheim ,die dort verbaut ist, defekt war.

Nach ein bisschen stöbern und einigen Testberichten unter anderem auf korallenriff.de fiel die Entscheidung für den Terra Nova Skimmer Beast 400p.

Dieser Abschäumer lief bei mir jetzt drei Jahre, und ich war sehr zufrieden damit. Mit dem Umstieg im Herbst 2009,auf mein großes 800 Liter Becken musste er aber schließlich dem Tunze 9410 DOC Skimmer weichen. Dieser Abschäumer ist mein persönlicher Favorite. Top verarbeitet, sehr leise und schönes Schaumbild.

     

Die Filterung

Die Filterung in meinem Aquarium übernehmen hauptsächlich die gut umspülten 50kg Lebende Steine. Zu Beginn sind es mal fast 70kg gewesen, jedoch durch Veränderungen am Riffaubau mussten etliche Kilo weichen.

Des weiteren betreibe ich einen Aqua Light Schwefelnitratfilter. Er ist zur Hälfte mit Schwefelkugeln und zur anderen Hälfte mit Korallenbruch gefüllt. Die Durchflussmenge ist hier regulierbar.Einen Aqua Medic Phosphatfilter gefüllt mit Diakat B wird im Technikbecken mit 1000l/h sanft durchströmt.

Eine im Unterschrank montierte 11Watt UV-Filteranlage habe ich Anfang 2008 in den Keller verbannt,da sie eh das letzte mal vor etwas über 1,5 Jahren in Betrieb gewesen ist. Sie ist nur für eventuelle Notfälle vorhanden.

Die Dosieranlage

Seit dem August 2007 besitze ich eine Grotech NG III Dosieranlage mit Depotständer. Diese habe ich günstig von einem anderen Aquarianer übernommen. Anfangs lief die Dosieranlage erstmal mit reinem Osmosewasser 1 Woche Probe, um die Gewissheit der richtigen Dosiermenge zu haben.

Nach dem aber alles perfekt lief, habe ich sie an meinem Becken in Betrieb genommen und dosiere nun meine Ballingsalze damit. Auf Kanal 1 habe ich die Natriumzuführung gelegt um die KH zu stabilisieren.Die Calciumzuführung liegt auf Kanal 2, die Magnesiumzuführung auf 3. Mineralsalze besitze ich zwar, jedoch dosiere ich sie nicht. Der Ausgleich findet bei mir immer  it dem wöchentlichen Wasserwechsel statt. Hier nur die Infos zu der wirklich zuverlässigen Dosieranlage die ebenfalls 4 befreundete Aquarianer auch nutzen.

                                                           

 

Zu einer der wichtigsten Aufgaben in der Meerwasseraquaristik gehört es, den zu pflegenden Niederen Tiere eine optimal ihren Ansprüchen angepasste Umgebung zu erschaffen. Hierzu gehören neben Licht, Filterung und Wasserqualität auch ein regelmäßiges Nachdosieren der von den Niederen Tieren aufgenommenen Spurenelemente in einer optimalen Menge und Zusammensetzung.

 Diese Microprozessorgesteuerte Dosiereinheit von Grotech ist zur täglichen automatischen Nachdosierung von Spurenelementen geeignet.

Bei dem Gerät handelt es sich um das Basisgerät für 3 Spurenelementlösungen mit einer digital einstellbaren Dosiermenge von 0 - 1999 ml/Tag pro Kanal.

Durch die menügeführte Programmierung sind an allen Kanälen die Dosiermenge, -zeit, -und -häufigkeit individuell einstellbar.

Technische Daten:

 Die Dosierhäufigkeit ist bis zu 24 mal pro Tag einstellbar.

 an allen Kanälen ist die Dosiermenge separat einstellbar

 an allen Kanälen ist Dosierzeit individuell einstellbar

 Das Basismodulist erweiterbar durch EP II und EP IV auf bis zu 11 Kanälen.

 Die geringe Leistungsaufnahme von max. 5 Watt zeichnen dieses Gerät aus.

Das PH Wert Messgerät

Als Ph Wert Messgerät habe ich einen IKS AQUASTAR ALPHA PH im Einsatz.

Die IKS aquastar alpha Serie bietet größte Genauigkeit, einfachste Bedienung und ein Höchstmass an Zuverlässigkeit. Per voreingestelltem Intervall kann man die Messwerte abspeichern und später direkt am System abrufen und anzeigen lassen. Ein PC ist dazu nicht notwendig. Dadurch hat man auch den Überblick über Meßwerte der Vergangenheit und kann Tendenzen schnell erkennen. Mit dem aquastar alpha pH kann man einfach, schnell und präzise den pH-Wert des Aquariums messen. Mit Hilfe des Messwertspeichers kann man bis zu 470 Messwerte speichern.
Für mehr Sicherheit sorgt eine integrierte Alarmfunktion. Es ist sowohl ein oberer als auch einen unterer Alarmwert einstellbar.Wird aus irgend einem Grund einer dieser Alarmwerte erreicht, wird die Schaltsteckdose der Power-Station auf jeden Fall ausgeschaltet.Gleichzeitig wird dieser Alarmzustand auf dem Display angezeigt. Dadurch kann ein eventueller Schaden effektiv vermieden werden.

Das Gerät ist als Mess-/Regelsystem mit Schaltsteckdosenleiste und Netzteil genial. Das Handmessgerät lässt sich durch die zusätliche Power-Station auch nachträglich noch zum Regelsystem erweitern.

Technische Daten:
Abmessungen: 14x8x2,7 cm
Anzeige: LCD 4-stellig
Spannungsversorgung: 9 V-
Mess/Regelbereich: pH 3-13
Auflösung: pH 0.01
Arbeitstemperatur: 0-50 °C
Temperaturkompensation: manuell
Schalthysterese frei einstellbar (aber >=pH 0.05)
Kalibrierung: halbautomatisch
PC-Schnittstelle
Schaltausgang: 1500 W (nur in Verbindung mit Schaltsteckdose)
Messwertspeicher für 470 Messwerte
Sensor: wartungsarme Labor-Qualitätselektrode

Und für die zwei 6100 und 6101 die passenden Magnethalter die einen tollen halt haben.